Startrecht


Startpass

Ein Startpass wird auf dem aktuell gültigen Startpass-Antrag des DLV beantragt und per Post, E-Mail oder Fax an die WLV-Geschäftsstelle geschickt (das Original muss der Geschäftsstelle nicht vorliegen).
Der Startpass ist Voraussetzung für die Teilnahme an Wettkämpfen und Meisterschaften. Ohne ihn erfolgt auch keine Aufnahme in die Bestenliste.

Bitte achten Sie beim Ausfüllen des Startpassantrags darauf, dass alle Felder vollständig ausgefüllt sind – ohne die exakte Angabe des Geburtsdatums und der Nationalität kann kein Startpass ausgestellt werden!

Der Verein versieht den Startpassantrag mit einer Unterschrift (und dem Stempel des Vereins).

Die persönliche Erklärung muss vom Athleten und/oder seinem Erziehungsberechtigten unterschrieben werden.

(Athleten, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, fügen ihrem Antrag noch dieses Zusatzformular hinzu).

Das Startrecht wird ab dem Eingangsdatum auf der WLV-Geschäftsstelle vergeben und kann nicht rückwirkend beantragt und ausgestellt werden. Des Weiteren müssen Startpassanträge von Athleten, die an Meisterschaften teilnehmen möchten, spätestens bis zum Meldeschluss vorliegen.


Gebührenordnung

Erstausstellung:   

Jugendliche der Klassen U16 und U14:5,35 €                                                      
Jugendliche der Klassen U18, U20, Aktive, Senioren:10,70 €        

 

Jährliche Startlizenzgebühr:

Jugendliche der Klassen U16 und U14:2,50 €                                                              
Jugendliche der Klassen U18, U20, Aktive, Senioren:3,50 € 

 

Das vom WLV erteilte Startrecht ist bis auf Widerruf gültig. 

In der Gebühr für die Erstausstellung des Startrechts („Startpassantrag“) ist die jährliche Startlizenzgebühr für das erste Jahr der Erteilung des Startrechts enthalten.


Startlizenz

Die Beantragung der jährlichen Startlizenz erfolgt online über den Vereinsaccount in unserer Geschäftsstellensoftware Phoenix unter „(In)Aktivierung Startlizenzen“.

Der Stichtag für die Berechnung der anfallenden Startlizenzgebühren für aktive Startpässe ist der 31. Januar.  Das heißt, alle am 31. Januar 2017 aktiven Startpässe werden mit der Jahresrechnung für die Startlizenzen in Rechnung gestellt. 
Die Möglichkeit der (In)Aktivierung von Startpässen bleibt das ganze Jahr über bestehen, sodass jederzeit Änderungen vorgenommen werden können. Die Startlizenzgebühr infolge der Aktivierung eines Startrechts wird in diesem Fall mit der Monatsrechnung in Rechnung gestellt. Bei einer unterjährigen Inaktivierung wird die Gebühr nicht rückerstattet.

Falls die jährliche Startlizenz für ein oder mehrere Jahre nicht beantragt wird, verfällt das Startrecht („der Startpass“) nicht – es bleibt passiv bestehen ohne Teilnahmerecht an Wettkämpfen. Durch die erneute Beantragung der jährlichen Startlizenz zu einem beliebigen Zeitpunkt kann das Startrecht jederzeit wieder aktiviert werden.

Am 1. Oktober jeden Jahres beginnt die zweimonatige Frist für Vereinswechsel. Nachfolgend sind die wichtigsten Punkte für Vereine und Athleten zusammengefasst:


Ein Vereinswechsel kann grundsätzlich nur in der Zeit zwischen 1. Oktober und 30. November eines Jahres erfolgen.

Der Wechsel des Startrechtes muss vom neuen Verein/LG auf dem entsprechenden Formular beim Landesverband beantragt werden. Der Antrag muss bis spätestens 30. November 2017, 24 Uhr, der WLV-Geschäftstelle vorliegen.

Dem Antrag sind beizufügen:

  • Verzichtserklärung des Aktiven auf das Startrecht für den bisherigen Verein.
  • Die Bestätigung der Mitgliedschaft im neuen Verein spätestens ab dem 1. Januar 2018.
  • eine formlose Freigabe des bisherigen Vereines.

Der Nachweis, dass die Freigabe angefordert wurde, ist dem Antrag beizufügen. Ist die Freigabe noch nicht erteilt, fordert der Landesverband den bisherigen Verein/LG auf, die Freigabe innerhalb einer Frist von zwei Wochen zu erklären. Liegt nach Ablauf dieser Frist keine Erklärung des abgebenden Vereins vor, gilt die Freigabe als erteilt und der Landesverband kann das neue Startrecht erteilen. 

Liegen Gründe für eine Freigabeverweigerung nach DLO §4.5.2 vor, sind diese unverzüglich schriftlich dem neuen Verein/LG und ggf. dem neuen Landesverband mitzuteilen. Über die Berechtigung einer Freigabeverweigerung entscheidet auf Antrag der Landesverband, wenn die Vereine/LG demselben LV angehören. Gehören die Vereine/LG verschiedenen Landesverbänden an, entscheidet auf Antrag der Vorsitzende des Bundesausschuss Wettkampforganisation. 

Weitere Einzelheiten sind in der Leichtathletik-Ordnung DLO §4 (Startrecht) nachzulesen.

 

Hier finden Sie den Zwischenstand der Vereinswechsel 2017/2018 (Stand: 15.11.2017)

Eine LG ist der Zusammenschluss von Leichtathleten verschiedener Vereine zum Zweck einer Trainingsgemeinschaft und der Teilnahme an den in § 6 genannten Veranstaltungen. Sie trägt keinen Vereinscharakter.

Die Mitglieder einer LG bleiben Mitglieder ihrer Stammvereine.

Die Mitgliedsvereine sind verpflichtet, eine schriftliche Vereinbarung zu treffen, die dem Antrag zur Genehmigung der LG beizufügen ist.

Eine LG ist zwischen dem 1. Oktober und 30. November mit Wirkung vom 1. Januar des folgenden Jahres an beim zuständigen LV zu beantragen. Das gleiche gilt für den Beitritt eines Vereins zu einer LG. Der Name einer LG ist auf maximal 30 Zeichen beschränkt und ist so auch in den Wettkampf-, Ergebnis- und Bestenlisten zu verwenden.

Erläuterung: Eine LG, die einen längeren Namen wählt, muss eine verbindliche Kurzform von maximal 30 Zeichen angeben.

Die LG hat keine Rechte an übergeordnete Verbände.

Die Vereine können Männer, Frauen und Jugend U 20, U 18 in ihrer Gesamtheit einer LG zuführen. Auf Antrag kann auch die Zugehörigkeit von Jugend U 16 und U 14 in deren Gesamtheit zur LG genehmigt werden. Es ist auch zulässig, neben der für Männer, Frauen und Jugend U 20, U 18 bestehenden oder zu bildenden LG, auch eine eigene LG für die Jugend U 16 und U 14 in ihrer Gesamtheit zu bilden.

Erläuterung: Eine Zugehörigkeit der Kinder U 12 und jünger zu einer LG ist nicht vorgesehen, da für sie die relevanten weiteren Bestimmungen nicht gelten. Kinder der Altersklasse M/W 11, die im Rahmen der Bestimmungen von § 8 Nr. 8.4 an Disziplinen der M/W 12 teilnehmen sollen, müssen ein Startrecht für die entsprechende LG haben.
Der Wechsel von Verein zu Verein innerhalb der LG vollzieht sich nach den Bestimmungen dieser Ordnung.

Der Austritt eines Vereins aus einer LG oder die Auflösung einer LG kann nur mit Ablauf
des 31. Dezember des laufenden Jahres erklärt werden. Der Austritt bzw. die Auflösung ist dem zuständigen LV mitzuteilen. Das für eine LG erteilte Startrecht erlischt nur zum Jahresende, auch wenn der Verein zu einem früheren Zeitpunkt aus der LG ausgetreten ist.

 

Übersicht der Leichtathletik-Gemeinschaften in Württemberg. 

Eine StG ist der Zusammenschluss von Leichtathleten verschiedener Vereine innerhalb eines LV zum Zweck der Bildung von Staffeln und Mannschaften (Mannschaftsmeisterschaften).

Die StG hat keine Rechte an übergeordnete Verbände.

Näheres regeln die »Zusatzbestimmungen für Startgemeinschaften« (siehe Anhang 1), die vom BA Wett-kampforganisation beschlossen, aber nur vom Verbandsrat in Kraft gesetzt werden können.

Anhang 1 der DLO

Antragsformular

Übersicht der Startgemeinschaften in Württemberg