Gesundheitliche Aspekte beim Nordic Walking

Als Ausdauersportart mit sehr variabler Belastungsintensität wirkt sich Nordic Walking größtenteils positiv auf die Gesundheit der Sportler aus.

- Durch morphologische und funktionelle Anpassungserscheiningen des Herz-Kreislauf-Systems, der Atmung und des Stoffwechsels steigt die Ausdauerleistungsfähigkeit bei regelmäßigem und gut dosiertem Training deutlich an.

- Die Herzfunktion wird wesentlich ökonomischer: Die Herzfrequenz ist sowohl in Ruhe als auch unter Belastung deutlich geringer; die Sauerstofftransportkapazität wird durch regelmäßiges Training verbessert.

- Der Stoffwechsel in den Muskelzellen wird verbessert, die Energiemenge im Muskel vergrößert.

- Die Fließeigenschaft des Blutes wird positiv beeinflußt, Blutfettwerte gesenkt und die Cholesterinzusammensetzung gesundheitswirksam verändert.

- Die Muskulatur an Beinen, Gesäß, Rücken, Schulter und Armen wird gekräftigt, die Sehnen und Bänder gefestigt. Die Körperhaltung wird verbessert.

- Durch sanften Zug und Druck beim Nordic Walking wird die Versorgung des Knochens mit Mineralien gefördert und der Gelenkknorpel optimal ernährt.

- Bei Rückenbeschwerden kann Nordic Walking bei korrekter Ausführung zur Linderung beitragen, da durch die Gegenrotation von Schulterachse und Becken die kleinen Rotationsmuskeln an der Wirbelsäule gekräftigt werden und die Wirbelsäule somit besser stabilisieren. Außerdem werden die Bandscheiben durch die gleichmäßige Be- und Entlastung besser ernährt.

- Regelmäßiges Nordic Walking wirkt sich positiv auf das körperliche und psychische Wohlbefinden aus. Stress wird besser verarbeitet, die Konzentrationsfähigkeit kann gesteigert werden, das Selbstbewußtsein wird gestärkt.