Weltrekord beim Weltfinale der Leichtathletik in Stuttgart

Beim Weltfinale der Leichtathletik in der Stuttgarter Mercedes-Benz Arena ging es am Wochenende nochmals hoch her. Die Internationale Leichtathletik verabschiedete sich aus der Mercedes-Benz Arena und das mit einem Paukenschlag.

15 Jahre nach den vier Weltrekorden bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1993 gab es beim Weltfinale an diesem Wochenende (13./14. September) wieder einen Weltrekord zu feiern. Speerwurf-Olympiasiegerin Barbora Spotakova verbesserte den drei Jahre alten Weltrekord um 58 Zentimeter auf glänzende 72,82 Meter. Die Tschechin erzielte die neue Bestmarke am Samstag gleich im ersten Versuch und wurde dafür begeistert gefeiert.

"Stuttgart war in den letzten drei Jahren ein tolles Pflaster für mich", sagte Spotakova. "Schade, dass es mein letzter Wettkampf in diesem schönen Stadion war und die Leichtathletik hier nicht mehr sein wird. Der Weltrekord bleibt in den Stuttgarter Geschichtbüchern." Seinen letzten Auftritt in der baden-württembergischen Landeshauptstadt hatte auch Stefan Holm. Der schwedische Hochspringer beendete am Samstag seine tolle Karriere in der Mercedes-Benz Arena.

Leider spielte das Wetter beim letzten Weltfinale im Stuttgarter Stadion nicht so mit. Regnerisch und kühl waren die Rahmenbedingungen, dennoch wurden in vielen Disziplinen tolle Leistungen geboten. Mehr als 20 Olympiasieger von Peking waren in Stuttgart am Start und Höhepunkt war natürlich der Weltrekordwurf im Speerwurf der Frauen. Insgesamt kamen zum Abschied der internationalen Leichtathletik aus dem Stuttgarter Stadion rund 40.000 Sportfans.



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Das Gottlieb-Daimler-Stadion beim Weltfinale der Leichtathletik 2007 (Foto: Wolfgang List)



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