Jugendlager der Leichtathletik Baden-Württemberg in Tenero

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Das alljährliche Jugendlager der Leichtathletik Baden-Württemberg, welches traditionell für erfolgreiche U18-Athleten in der letzten Sommerferienwoche in Tenero (Schweiz) stattfindet, war ein weiteres Mal sowohl für Trainer, als auch für Athleten ein tolles Ereignis.

Am Sonntag, den 3. September startete unsere ungefähr siebenstündige Fahrt von Stuttgart aus in die Schweiz. Dort angekommen waren, wider Erwarten (und dank großem Einsatz der Trainer ;-)), unsere 11 Zelte für die kommenden sechs Nächte schon beziehbar. Deshalb konnten wir zeitnah unsere erste lockere Trainingseinheit starten. Da die meisten der knapp 40 Athleten eine Sommerpause gemacht hatten, waren die darauf folgenden Tage, was das Training betrifft, entspannt gestaltet. Diese Masse an Athleten war nach Disziplinen in sechs verschiedene Trainingsgruppen aufgeteilt: Wurf (Trainer Arthur Hoppe), Langhürden und Kurzsprint weiblich (Trainer Sven Rees), Kurzhürden und Sprint männlich (Trainer Marlon Odom), Sprung und Stab (Trainer Jennifer Hartmann und Steffen Hertel), Lauf (Trainer Christoph Thürkow) und Mehrkampf (Trainer Florian Bauder). Im Großen und Ganzen stand das Motto „Lockeres Vorbereiten auf das Heimtraining und das kommende Wintertraining“ im Vordergrund. Daher wurde nicht nur disziplinspezifisch trainiert, sondern man konnte vor allem auch in anderen Sportarten, wie z.B. beim Fußball spielen oder Fahrrad fahren, sein volles Talent entfalten.

Die ganze Woche hindurch begleitete uns eine Mannschaftsolympiade, die sich durch verschiedene Spiele auszeichnete. Vom Tauziehen, bei dem die Läufer chancenlos und die Werfer unschlagbar waren, über das Diskusrollen und einem Volleyballspiel, bei dem die Trainermannschaft punktete, bis hin zu einer Staffel. Dies war keine Staffel, wie man sie aus der Leichtathletik kennt, sondern Pedalo fahren, mit einem Tennisschläger einen Ball transportieren oder Seilrennen und stellte uns vor ganz andere Herausforderungen. Außerdem mussten wir Athleten, wie üblich, jeweils einen Tag mit unseren Gruppen dem Küchenteam helfen. Auch in die Wertung floss der Abschlussabend, an dem wir unserer Kreativität freien Lauf lassen konnten, mit ein. Dabei waren die Läufer mit ihrem „Assi- Rap“ unerreichbar. Als Sieger dieser Olympiade ging jedoch das Sprint-Hürde 1 Team, ein gemischtes Team aus den Trainingsgruppen von Marlon und Sven, hervor.

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Neben dem Training hatten wir viel freie Zeit, die jeder individuell gestaltet hat. Von Tennis über Volleyball bis hin zum Bogenschießen gab es genug Möglichkeiten sich zu beschäftigen, aber unsere Lieblingsbeschäftigung war eindeutig das Abkühlen im See. Desweiteren gab es einen Informationsabend, bei dem Ausbildungsmöglichkeiten nach dem Schulabschluss und ihre Vereinbarkeit mit Leistungssport vorgestellt wurden. Zuvor berichteten unsere Teilnehmer an der U18-WM in Kenia von ihrem Erlebnis dort. Interessiert lauschten alle Athleten und Trainer und stellten zahlreiche Fragen.

Unter den Highlights der Woche waren sowohl das Stand-up-Paddling als auch das Klippenspringen. Obwohl das Wasser eiskalt war, wagten einige Athleten und Trainer den Sprung von der ungefähr 10 Meter hohen Klippe. Andere scheuten die Höhe, vor allem aber die Kälte des Wassers.

Zuletzt noch ein Dank an alle Mitwirkenden, die uns dieses Trainingslager ermöglicht haben. Es hat uns allen sehr gefallen und wir hoffen, dass noch zahlreiche weitere Athleten dieses Jugendlager am Lago Maggiore genießen dürfen.

Bericht: Melanie Böhm



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