Begeisterte Teilnehmer bei Fortbildung zum Wettkampfsystem KiLA

In Kooperation mit dem WLV und dessen Lehrteam Kinderleichtathletik, unter der Leitung von Birgitta Grimaldi und Bernhard Gaus, fand am Samstag, den 07.10.2017 in Tuttlingen-Möhringen der erste dezentrale Fortbildungslehrgang zum Thema "Kinderleichtathletik: Das Wettkampfsystem - Planung, Organisation und Durchführung" statt. Das Ziel: Die Kinderleichtathletik im WLV-Kreis Tuttlingen weiter voranbringen.

Nach Begrüßung und anschließender Kennenlernrunde, taten sich unter den 10 Teilnehmer-/innen bereits erste Fragen auf, u.a. „warum“ KiLA? Bezugnehmend darauf knüpfte der erste theoretische Teil an, in dem anschaulich und überzeugend auf die Bedeutung der Kinderleichtathletik eingegangen wurde. Wenn wir kindgerecht trainieren, brauchen wir auch kindgerechte Wettkämpfe, die kurzweilig und attraktiv gestaltet sind, damit Kinder positive und freudevolle Erfahrungen daraus mitnehmen können und sich einer solchen Herausforderung gern wieder stellen, so das Fazit.
Kinderleichtathletik ist Teamleichtathletik und fördert somit das Gemeinschaftsgefühl, genauso wie die Bindung an den Verein.

Foto Referenten

Weiter wurde verdeutlicht, dass das KiLA-Wettkampfsystem wohl durchdacht ist und aus den Feldern Laufen, Springen, Werfen vielfältige Disziplinen anbietet, mit altersgemäßen Anforderungen an Motorik und Koordination in den Bereichen U8, U10 und U12 und somit Schritt für Schritt auf die klassischen Disziplinen der Jugendleichtathletik vorbereitet. Selbst das Springen in die Höhe, Drehwürfe, auch Laufen über Hindernisse, sowie Mehrfachsprünge sind schon für unsere Nachwuchsathleten ein Thema.

Nach so viel Theorie war es an der Zeit, selbst mal auszuprobieren, mit welchen Herausforderungen es die Kinder in der KiLA zu tun haben. Unsere Aufgabe bestand zunächst darin, die Einbein-Hüpferstaffel (U8) im Team zu meistern, im nächsten Schritt, die Reifenbahn mit Wechselsprüngen im Dreierrhythmus (U10) und schließlich noch den Fünfsprung (U12).

Foto Reifen

Inzwischen gut aufgewärmt, wartete bereits die nächste Herausforderung auf beide Teilnehmer-Teams mit der Hindernis-Pendelstaffel. Auch diese wurde mit viel Ehrgeiz und Eifer ausprobiert und alle konnten danach bestätigen, dass wir es mit sowohl koordinativ, als auch konditionell anspruchsvollen Disziplinen zu tun hatten.

Zur Erholung und Regeneration nach so viel Anstrengung, folgte ein weiterer theoretischer Teil, bei dem uns, wieder anschaulich über Power-Point präsentiert, die Vielzahl an Disziplinen des neuen Wettkampfsystems vorgestellt wurde.

Im Anschluss an die Mittagspause lag das Augenmerk schwerpunktmäßig auf der Organisation einer KiLA-Veranstaltung. Uns wurden hilfreiche Tipps, Anregungen und Hintergrundwissen durch das Referententeam vermittelt, wie man systematisch von der Terminvergabe, über Disziplinauswahl, Antrag, Ausschreibung, Helfereinweisung, Listenerstellung und Auswertung, um einige Punkte zu nennen, eine solche Veranstaltung erfolgreich in die Wege leitet.

Abschließend stand ein interner „KiLA-Cup U10“ auf dem Programm. In kleinen Gruppen wurden die Stationen Hindernis-Sprintstaffel, Medizinball-Stoßen, Weitsprungstaffel und Team-Biathlon in der Halle aufgebaut. Nach einer kurzen Aufwärmchoreografie durch Birgitta Grimaldi, absolvierten beide Teams mit vollem Körpereinsatz die Wettbewerbe und hatten mindestens genau so viel Spaß dabei wie die Kinder!

Der Lehrgang hat begeistert, war sehr informativ und konnte selbst Skeptiker davon überzeugen – KiLA ist super und sinnvoll!

Gruppenfoto

Besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Lehrteam des WLV, allen Organisatoren im Hintergrund und dem TV Möhringen, der als gastgebender Verein die Rahmenbedingungen ermöglichte.

Bericht: A. Schulz/TV Möhringen

Eine Terminübersicht für die Fortbildungen Kinderleichtathletik finden Sie [hier].


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