Silber für Victoria von Eynatten

Victoria von Eynatten wollte im Stabhochsprung-Finale der U20-Weltmeisterschaften überraschen – und das tat die Springerin von der LG Leinfelden-Echterdingen dann auch. „In das Finale wollte ich kommen und jetzt habe ich Silber“, sagte sie und schüttelte ungläubig den Kopf. Im ersten Versuch flog die 18-Jährige von der LG Leinfelden-Echterdingen über 3,95 und 4,05 Meter. Nach einem Fehlversuch über 4,15 Meter nahm sie diese Höhe nicht mehr in Angriff und flog dafür gleich im ersten Versuch über 4,20 Meter. Eine Medaille war ihr damit schon sicher, zwischenzeitlich führte sie sogar das Klassement an, am Ende wurde es dann Silber hinter der Schwedin Bengtsson (4,25 Meter).

Für Diskuswerfer Michael Salzer von der TG Nürtingen wurde es leider nicht mit der erhofften Medaille. Am Ende des Finales blieb ihm mit 59,61 Meter der 8. Platz. „Ich hatte zwei gute Würfe, aber die waren leider beide im Netz“, haderte er. Nicht ganz nach Plan lief es auch für seinen Trainingspartner David Wrobel vom VfB Stuttgart, der einen Platz im Endkampf und eine Leistung um 60 Meter angepeilt hatte. Mit 57,81 Metern wurde er Neunter. Die Goldmedaille sicherte sich der Litauer Andrius Gudzius, der auch mit der besten Vorleistung angereist war.

Mit dem Einzug ins Finale über 110 Meter Hürden wurde es leider nichts für Gregor Traber von der LAV asics Tübingen. Im Halbfinale blieb er in 13,92 Sekunden nicht nur hinter seiner Bestleistung zurück blieb, sondern verpasste als Fünfter auch den Finaleinzug.

Quelle: www.leichtathletik.de | Anja Herrlitz

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