B-Jugendtraininglager 2008 in Tenero/Schweiz

Am 24.August 2008 um 11.00 Uhr traf sich Württembergs „Club der Besten B-Jugendlichen“, um in den beliebten Ferienort Tenero zu reisen. Trotz Verspätung kamen wir wohlbesonnen und gut gelaunt in Tenero an.

Wir waren im Centro Sportivo Tenero in Militärzelten untergebracht. Dort residierte bereits die deutsche Fußballnationalmannschaft während der Europameisterschaft 2008.

Bild Mannschaft

Die minimalistisch eingerichteten Militärzelte ließen uns alle näherkommen aufgrund geringer Platzverhältnisse. Gelegentliche Ameisenhaufen rundeten das perfekte Naturfeeling im idyllisch gelegenen Tenero ab. Die hoch motivierten Werfer weckten uns jeden morgen überpünktlich mit ihrem engelsgleichen Gesang bzw. Geschrei. Pünktlich um 8Uhr erschienen alle der mehr oder weniger Topathleten des WLV zum ausgewogenen Frühstück. Durch eine kontinuierlich gleichbleibende qualitativ hochwertige Frühstückskost konnten alle Athleten im Halbschlaf erfolgreich in den Tag starten.

Auch das Mittags- und Abendessen mundete uns sehr. Selbst die Werfer wurden ordentlich satt. Kohlenhydratreiche Nahrung konnten den Spitzensportlern mit ausgefeilten Ernährungsplänen gerecht werden. Perfekt vorbereitet konnten wir 1-2mal täglich im Training zu Höchstleistungen auftrumpfen. Aufgeteilt in Trainingsgruppen nach Fähigkeiten feilten die Trainer in perfekter Zusammenarbeit mit ihren Athleten an Weiten, Höhen und Zeiten. Nach einer vom Erfolg gekrönten Trainingswoche sollte ein starker Auftritt der WLV Delegation in Zusammenarbeit mit unseren „Freunden“ aus Baden gewährleistet sein.

In den gesunden Heilschlämmern des Lago „Matsch“iore konnten die ausgelaugten Gliedmaßen erfrischt werden. Alternative Trainingsformen wie Beachvolleyball, Klettern, Tischtennis und Tennis fanden sehr starken Andrang. Für viele bildete der Ausflug ins Versasca-Tal ein Highlight des Trainingslagers. Beim darauffolgenden Klippenspringen aus einer Höhe von ca.11m konnten persönliche Grenzen überschritten werden (oder auch nicht). Das eiskalte und kristallklare Wasser war teils eine größere Überwindung als der Sprung von der Klippe. Sehr imposant war auch der 220m hohe Versasca-Staudamm. Dort wandelten wir auf den Spuren von James Bond in „Goldeneye“.

Nach 6ereignisreichen Tagen in einer wunderschönen Umgebung sitzen wir ausgelaugt und erschöpft vom umfangreichen Training im Bus auf der Rückreise ins Württemberger Land. Nun haben meine fleißigen Helfer keine Lust mehr mich zu inspirien und deshalb ist der Bericht nun zu Ende. Danke für Eure Hilfe!!!!!

Erik Franz

Gedicht der Läufergruppe

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