Trainerpreis Baden-Württemberg 2011 für Fred Eberle

Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, der Landessportverband Baden-Württemberg und die BARMER GEK vergaben die „Trainerpreise Baden-Württemberg 2011“. Die 16. Verleihung fand am vergangenen Dienstag (24. Januar) im Theaterhaus Stuttgart statt. Zu den Preisträgern gehört auch WLV-Vizepräsident und Lehrwart Fred Eberle, der mit dem Sonderpreis von Ministerin Warminski-Leitheußer ausgezeichnet wurde.

Auswahlkriterien waren unter anderem die herausragenden sportlichen Erfolge der betreuten Athleten sowie ausgeprägte Fachkompetenz und Vorbildfunktion während ihrer Trainertätigkeit. „Mit dem Preis möchten wir die hervorragende Arbeit der Trainerinnen und Trainer belohnen“, betonte Dieter Schmidt-Volkmar, Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg e. V. (LSV).

Gabriele Warminski-Leitheußer, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, gratulierte den Preisträgern und lobte das große Engagement der Frauen und Männer, die ehrenamtlich als Trainer, Übungsleiter und Betreuer arbeiten: „Sport ist nicht nur für die körperliche Fitness von Kindern und Jugendlichen wichtig. Im Rahmen des sportlichen Trainings werden ihnen auch Werte wie Fairness und Teamfähigkeit vermittelt. Die Trainer tragen daher auch als Vorbilder und Wertevermittler eine große Verantwortung.“

Mit dem „Sonderpreis der Ministerin“ würdigte die Jury die herausragende Arbeit von Fred Eberle als Leichtathletiktrainer und Sportpädagoge. In unterschiedlichen Disziplinen formte er Europa- und Weltmeister im Jugendbereich. Zehnkämpfer Siggi Wentz, Stabhochspringer Friedemann Vetter, Hammerwerfer Alexander Ziegler sowie die Diskuswerfer Bernhard Vetter und Sabine Fried sind einige davon. Zudem ist er als Vorsitzender des Bundesausschusses Aus- und Fortbildung, Wissenschaft und Trainerschule des Deutschen Leichtathletik-Verbandes maßgeblich für die Vermittlung von Trainerwissen mit verantwortlich.

„Als Vereinstrainer der LG Staufen sucht und fördert er seit nahezu 50 Jahren Talente an der Basis“, sagt Laudator Jürgen Scholz, Präsident des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes bei der Preisübergabe.

Besonders am Herzen liegt Eberle das Lehrwesen. „So war es naheliegend, dass er sich pädagogisch engagierte und seit 1988 als Verbandslehrwart sowie seit 1994 als WLV-Vizepräsident für die Ausbildung von Trainern zuständig ist“, sagt Scholz. Eberle ist zudem seit 15 Jahren Beauftragter für die Kinderleichtathletik des DLV. Scholz: „Als pädagogisches Gewissen der deutschen Leichtathletik genießt er hohes Ansehen.“ Fred Eberle habe einmal geschrieben, dass die Leichtathletik grundsätzlich, vielseitig und schweißtreibend sei. „Das verkörpert er auch als Trainer“, sagt Jürgen Scholz.

In einer sehr stimmungsvollen Veranstaltung im Theaterhaus Stuttgart setzte der LSV neue Maßstäbe. Die Preisträger wurden durch persönliche Laudationes und Filmbeiträge vorgestellt. Eine Schwarzlichtshow des Judo-Clubs Ettlingen und die musikalische Begleitung von Tobias Escher und Li Tiab Long, die bereits auf der Expo in Shanghai auftraten, rundeten die Verleihung ab. SWR-Sportchef Michael Antwerpes (Stuttgart) moderierte wie im Vorjahr die Trainerpreisverleihung.

Die Preisträger des „Trainerpreises Baden-Württemberg 2011“ sind im Einzelnen:
Kathrin Igel (Kirchdorf), Kunstrad, Trainerin des Jahres 2011
Hellmut Beck (Rudersberg), Sportschießen, Trainer des Jahres 2011
Christian Ellinger (Fellbach), Judo, Nachwuchstrainer des Jahres 2011
Rudi Schulz (Durmersheim), Schwimmen, Ehrenpreis Lebenswerk
Helmut Zirk (Friedrichshafen), Volleyball, Preis der BARMER GEK
Fred Eberle (Schwäbisch Gmünd), Leichtathletik, Sonderpreis der Ministerin

Quelle: Pressemitteilung des Landessportverbandes Baden-Württemberg e.V.

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