Christopher Hallmann wird Landestrainer Mehrkampf

ULM - Großer Bahnhof im Ulmer Rathaus: Selbst Oberbürgermeister Ivo Gönner gab sich bei der Pressekonferenz die Ehre, um neben reichlich Verbands- und Vereinsprominenz einer Vertragsunterzeichnung beizuwohnen, die Ulms Wolfgang Beck als "Erfüllung eines Traums" bezeichnete. Ulm bekommt als Landesleistungszentrum Mehrkampf einen von der ArGe, dem LSV und dem DLV mischfinanzierten Landestrainer für Mehrkampf. Diese Stelle konnte mit dem früheren 8.000 Punkte-Mann Christopher Hallmann perspektivreich besetzt werden.

WLV-Vizepräsident Fred Eberle, Leistungssportdirektor Sven Rees und OSP-Leiter Thomas Grimminger lobten dabei unisono die immensen Bemühungen der Stadt Ulm und des SSV Ulm 1846 um Mehrkampf-Macher Wolfgang Beck um optimale Trainingsbedingungen durch Infrastruktur, Trainereinsatz und die gezielte Unterstützung der Athleten durch das Projekt "Der Weg nach Rio". Die Entscheidung von DLV und ArGe, den Elitebereich im Mehrkampf in Ulm zu konzentrieren und durch eine Trainerstelle zu unterstützen, anerkennt diese Bemühungen, aber auch die Erfolge, die in jüngerer Vergangenheit mit Arthur Abele, Mathias Brugger und Stefanie Saumweber erzielt wurden.

Christopher Hallmann, 2004 mit 8.045 Punkten deutscher Zehnkampfmeister, wird als neuer Landestrainer Mehrkampf ab dem 1. März das Training der Mehrkampf-Kader in Ulm begleiten und das Team um Wolfgang Beck und den Ulmer Trainer Stefan Preß unterstützen. Daneben wird der bald 30-jährige, der zuletzt für das Athletik-Traing der Hamburger Hockeyspieler, darunter zahlreiche London-Fahrer/innen, zuständig war, aber auch in Stuttgart tätig werden, wo er die trainingsdiagnostischen Einrichtungen des Olympiastützpunktes und den fachlichen Austausch mit den Disziplintrainern nutzen wird.










WLV Nikolauslehrgang 2017

Zurück