10 mal Gold in Rostock.

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Drei der frischgebackenen Titelträger: von links Fabian Heinle, Hanna Keppler und Jan Hoffmann (Foto: Iris Hensel)



Zehn Goldmedaillen brachte der Leichtathletik-Nachwuchs des WLV von den Deutschen Jugendmeisterschaften U20 und U18 aus Rostock mit. Vervollständigt wurde die Erfolgsbilanz durch den Sieg der Läuferinnen der StG Gomaringen-Schwäbisch Hall über 3 x 800 Meter der Frauen.

Bei der männlichen Jugend U18 überraschte Jan Hoffmann (LAV Stadtwerke Tübingen) über 1500 Meter. Er setzte sich in einem taktischen Rennen 200 Meter vor Schluss an die Spitze und sicherte sich in 4:03,62 Minuten den Titel über diese Distanz. Der nächste Titel in dieser Klasse ging an den U18-WM-Teilnehmer Simon Lange von der WGL Schwäbisch Hall. Mit übersprungenen 2,07 Meter ließ er sich der talentierte Hochspringer von seinen Konkurrenten nicht die Butter vom Brot nehmen.

Zehnkämpfer Manuel Eitel (TSV Baltmannsweiler) überraschte im Weitsprung der U18 die Spezialisten. Gleich zu Beginn des Endkampfes legte er mit 7,23 Meter eine Weite vor, die von keinem anderen Springer mehr überboten werden konnte. So konnte er sich nicht nur über eine Steigerung von 18 Zentimetern freuen, sondern auch über den DJM-Titel.

Ebenfalls 3 Titel gingen an die WLV-Athleten der Klasse U20. Über 200 Meter glänzte Raphael Müller vom VfB Stuttgart mit einer Steigerung auf 21,28 Sekunden. Damit lag er im Ziel genau eine Viertelsekunde vor seinem nächsten Konkurrenten und war eine ganze Sekunde schneller wie noch im Vorjahr.

Über 110 Meter Hürden kam ein weiterer Zehnkämpfer in Rostock zu einem Einzeltitel. Tim Nowak von der LG Hohenlohe, Bronzemedaillengewinner der diesjährigen U20-EM, war in Rostock mit 13,97 Sekunden schnellster im Hürdensprint. Titel Nummer 3 ging bei der U20 an Weitspringer Fabian Heinle von der LG Leinfelden-Echterdingen. In einem spannenden Finale holte sich der Vierte der U20-EM den ersten Platz mit einem Sprung auf 7,88 Meter erst im sechsten und letzten Durchgang.

Bei der weiblichen Jugend U18 beeindruckte Alina Reh vom TSV Erbach über 3.000 Meter mit einem mutigen Tempolauf. Am Ende hatte die 16-jährige U18-WM-Finalistin in 9:17,52 Minuten über 20 Sekunden Vorsprung auf ihre nächste Konkurrentin herausgelaufen und ihre persönliche Bestmarke nochmals um mehr als 2 Sekunden gesteigert. Ebenfalls eine neue Bestmarke und den DJM-Titel gab es im Dreisprung der U18 für Isabella Marten (LAZ Salamander Kornwestheim Ludwigsburg). Sie flog im dritten Durchgang auf 12,93 Meter; die 13 Meter-Marke ist damit in greifbare Nähe gerückt.

In der Klasse U20 holte sich eine weitere U20-EM-Finalistin die Goldmedaille bei den Deutschen Jugendmeisterschaften. Christine Gess von der TSG Balingen wurde über 800 Meter nach einem kontrollierten Alleingang in 2:08,46 Minuten mit dem zweiten deutschen Meistertitel 2013 belohnt, nachdem sie bereits bei den U23-Juniorinnen siegreich war. Im Dreisprung der weiblichen Jugend U20 hatte Hanna Keppler (VfL Pfullingen) zwar nur einen einzigen gültigen Versuch. Dieser reichte jedoch aus, um den Wettbewerb mit persönlicher Bestleistung von 12,38 Meter für sich zu entscheiden. Nach überstandenen Achillessehnenproblemen mehr als ein Trostpflaster für die 19-jährige Pfullingerin nach einer bislang wenig erfolgreich verlaufenen Saison.

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Das Trio der Startgemeinschaft Gomaringen-Schwäbisch Hall freut sich über den Titel (Foto: Iris Hensel)

In den Staffelwettbewerben der Aktiven, die im Rahmen der Jugend-DM in Rostock ausgetragen wurden, gab es einen weiteren Titel für den WLV. Über 3 x 800 Meter der Frauen waren die Läuferinnen der Startgemeinschaft Gomaringen-Schwäbisch Hall nicht zu schlagen. Schlussläuferin Kerstin Marxen ließ sich den von ihren Teamgefährtinnen Anja Bork und Astrid Beerlage herausgelaufenen Vorsprung nicht mehr nehmen. Nach 6:21,50 Minuten hatte das Trio den Titelgewinn sicher.

>> zu den Ergebnissen der Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock
 
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