Muntere Premiere für "Abend der Leichtathletik" in Ulm

ULM – Eine muntere Premiere feierte der „Abend der Leichtathletik“ im Kreis Ulm/ Alb-Donau. Der Vorsitzende Christian Hummel konnte im Anschluss an die Kreisjahrestagung im Restaurant Seligweiler über 70 Gäste zu dem bunten Abend mit Essen und Ehrungen begrüßen. Julian Rudziok, Trainer des SSV Ulm 1846, leitete den Abend mit einer Bilderschau ein, die einen guten Eindruck vermittelte, wie die Leichtathletik im Kreis lebt. Gerhard Semler, Leiter des Amtes für Bildung und Sport bei der Stadt Ulm, betonte, wie wichtig die Leichtathletik in Ulm und vor allem auch im Donaustadion der Stadt sei und konnte bereits von der recht aussichtsreichen Bewerbung um die Deutschen Jugendmeisterschaften 2017 berichten, die den Reigen im Donaustadion mit den achten deutschen Titelkämpfen innerhalb von zwölf Jahren fortsetzen wird.

Athleten


Von den erfolgreichen Athleten des Kreises konnte Mathias Brugger, quasi als Vertreter der Spitze, zu den Hallenweltmeisterschaften verabschiedet werden, die mit Bronze für ihn ja dann unfassbar gut verliefen. Ehrungen gab es auch für die beste U14-Athletin Jule Müller (TSV Erbach), die württembergischen U16-Meisterinnen Annika Schepers (SG Dettingen) und Anna Hanses (SSV 46) sowie die schon mehrfach in Staffeln und Mehrkämpfen auf Landesebene erfolgreichen U18-Jungs des SSV 46, die von Elias Issel und Elias Jungbauer vertreten wurden.

Karis


Nach einem guten Essen waren dann die Kampfrichter und Helfer dran, von denen 20 der Auszuzeichnenden vorort waren. Mit der goldenen Ehrennadel des WLV wurden Gudrun und Hanspeter Bohnacker (SSV 46), Hannes Götz (Ehingen), Ulrike Lovas (TSG Söflingen) und Holger Korda (SF Dornstadt) ausgezeichnet. Sogar „DLV Gold“ konnte an Brigitte Hanses, Edi Rommler und Georg Meyer verliehen werden.

DLV-Gold


Mit Sonderehrungen zeichnete Margot Clement Ursel und Ernst Loritz, Helga Henle und Rolf Häcker, die allein 2015 fünfzehn und mehr Einsätze vorzuweisen hatten. Das minderte die üblichen Sorgenfalten der rührigen Kampfrichter-Chefin, die sich auch über 35 Anmeldungen für den am nächsten Tag anstehenden Kari-Grundlehrgang freute und eifrig für die Beteiligung an den 2016 anstehenden Veranstaltungen warb. 2015 waren es im Kreis 38 Veranstaltungstage.

Beim vorangegangenen Kreistag hatte Christian Hummel mit diversen Zahlen die Lebendigkeit des Kreises skizziert. Mit 7.046 Mitgliedern in 50 Vereinen war ein leichtes Wachstum zu verzeichnen, das im wesentlichen auf den neuen Laufsportclub ASC Ulm/ Neu-Ulm zurückgeht. In vier Ausschuss-Sitzungen wurde über die Schwerpunktthemen „Wettkampfsport“, „Nachwuchsförderung“ und „Kampfrichter- und Helfergewinnung“ diskutiert und eine Reihe von Veranstaltungen angeschoben. Der Wintercup für Kinder mit einer zusätzlichen, recht erfolgreichen Veranstaltung in Erbach war ebenso eines der Ergebnisse daraus wie der „Abend der Leichtathletik“ der alle Beteiligten mehr zusammenführen soll. Die wieder durchgeführte VR-Talentiade und ein verstärktes Stützpunkttraining ergänzen das Topmodell des Kreises, die Schülerliga, die 2015 mit 8 Veranstaltungen aus 15 Vereinen und über 300 beteiligten Kindern ein Rekordhoch erlebte. Nachdem auch die Kasse von Gustav Kleemann ein sattes Plus aufwies, stand einer einstimmigen Entlastung für den Kreisvorstand nichts im Wege. Auf in ein weiteres erfolgreiches Jahr der Kreisleichtathletik.
chu


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