Noch nie so viele Olympiateilnehmer in BaWü

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Alle Ausgezeichneten bei der Athletenehrung der baden-württembergischen Leichtathletikverbände mit von links nach rechts: Pascal Kleyer, Martin Jasper, Gianni Seeger, Alina Kenzel, Lisa Nippgen, Anna Bühler, Marina Tränkle, Tamara Schaßberger, Rene Stauß, Jackie Baumann, Tobias Dahm, Niko Kappel, Marie-Laurence Jungfleisch, Nadine Hildebrand, Fabian Heinle, Nadine Gonska, Mathias Brugger, Tobias Ferreira, Lena Urbaniak, Denis Almaz, Alexandra Burghardt, Manuel Eitel, Tim Nowak, Johanna Siebler, Lisa Maihöfer, Jana Reinert, Leia Braunagel und Milo Skupin-Alfa.



Im Rahmen der zum zweiten Mal durchgeführten Ehrung der für die internationalen Großereignisse des Jahre 2016 nominierten baden-württembergischen Athleten zeigte sich WLV-Präsident Jürgen Scholz mit der zurückliegenden Wettkampfsaison hoch zufrieden.

„Mit 21 Olympiateilnehmern war Baden-Württemberg noch nie so stark bei Olympischen Spielen vertreten wie in Rio“, so der derzeitige Geschäftsführer der ArGe, „die Leistungen belegen, wie stark Baden-Württemberg ist“.

Von den insgesamt 52 Athletinnen und Athleten, die für die Hallen-WM in Portland, die U18-EM in Tiflis, die U20-WM in Bydgosczc, die Europameisterschaften in Amsterdam und die Olympischen Spiele in Rio nominiert waren, fanden 29 den Weg in den SpOrt Stuttgart, um die Glückwünsche persönlich entgegenzunehmen.

Erstmalig wurde aus diesem Anlass eine Wahl der Baden-Württembergischen Leichtathleten des Jahres durchgeführt.
Hochspringerin Marie-Laurence Jungfleisch (VfB Stuttgart) und Zehnkämpfer Arthur Abele (SSV Ulm 1846) wurden dabei zu den Leichtathleten des Jahres 2016 in Baden-Württemberg gewählt. Bei den Nachwuchsathleten fiel die Wahl auf die Junioren-Weltmeisterin im Kugelstoßen, Alina Kenzel (VfL Waiblingen) und den Junioren-WM-Dritten über 4x100 Meter, Manuel Eitel (SSV Ulm 1846).

WLV KOngress Bewegung und Gesundheit

„Es gab Höhen und Tiefen im Olympiajahr, insgesamt bin ich aber zufrieden und diese Ehrung ist ein toller Abschluss der Saison“, äußerte sich Marie-Laurence Jungfleisch. Noch nie wäre es so leicht gewesen, im Hochsprung eine Olympiamedaille zu gewinnen, bestätigte sie. Genau diese verpasste Chance gebe ihr Motivation für Tokio 2020, so die 26-Jährige. „Für das kommende Jahr strebe ich eine Bestleistung an“, zeigte sich die achtfache Deutsche Meisterin, die mit ihren 2,00 Metern von Eberstadt 2016 weltweit Nummer zwei ist, optimistisch.

Während Arthur Abele wegen eines Bundeswehrlehrgangs die Auszeichnung nicht direkt entgegen nehmen konnte, sah man zwei sichtlich glückliche Junioren-Sportler. „Es war schon ein unfassbares Gefühl, bei der Junioren-WM ganz oben zu stehen“ blickte Alina Kenzel noch einmal auf die Tage von Bydgoscz zurück. „Meine Eltern und mein Trainer Peter Salzer haben mich auf diesem Weg stark geprägt“, meinte die 19 jährige, die als nächstes Ziel mit der Vier-Kilo-Kugel die 18 Meter-Marke im Visier hat.

Paralympics-Sieger Niko Kappel sorgte beim Ehrungsabend, der von Ewald Walker kurzweilig moderiert wurde, mit seinem Auftreten für Erheiterung und lobte dabei seine vorzügliche Einbindung in die Trainingsgruppe von Peter Salzer mit Lena Urbaniak, Tobias Dahm und Alina Kenzel. Der kleinwüchsige Kugelstoßer vom VfL Sindelfingen hatte in den letzten Wochen einen Medien-Marathon hinter sich gebracht und damit die größte Aufmerksamkeit aller Baden-Württembergischen Leichtathleten erhalten.

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