Jungkampfrichter auf Seminar am Edersee

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Die Teilnehmer und Referenten am Jungkamprichter-Seminar v.l.n.r. hinten: Kim Speck, Laura Neumann, Jan Beck, Sinah Waldvogel, Alois Büchler, Luisa Ordner, Laura Rühlemann, Sebastian Lange, Tobias Alwast, Sabine Beckerle; vorne: Norbert Königs, Ulrike Achatz, Carina Meier, Alina Baumann, Stefan Achatz, Tobias Ruoff, Benjamin Heller, Melanie Neitzl (Foto: Kai Peters)




Nach der Obmann-Ausbildung Anfang März in Darmstadt trafen sich nun vom 7. bis 9. Oktober 2016 die Jungkampfrichter zusammen mit dem DLV-Jugendteam in Nordhessen im Camp der Sportjugend Hessen. Das Jugendteam ließ das Jahr 2016 Revue passieren und schritt in die Planungen für 2017. Die Jungkampfrichter kümmerten sich zusammen mit einigen Landesverbands-Kampfrichterwarten hauptsächlich um die Kampfrichter-Nachwuchs-Gewinnung.

Am Freitagnachmittag reisten - aus Deutschland verteilt - zwölf Jungkampfrichter und fünf Landesverbands-Kampfrichterwarte an. Das Wochenende sollte zum einen eine Plattform bieten, gemeinsam Ideen und Ansätze zu entwickeln, wie die Erfahrungen der DLV-Jungkampfrichterinitiative die Nachwuchsgewinnung in den Landesverbänden bereichern können und zum anderen Platz und Raum zur Vernetzung und Verfestigung innerhalb des Teams bereitstellen.

Die Arbeitsphase begann mit einer Feedbackrunde zum Jahr 2016 und den Einsätzen bei diversen Deutschen Meisterschaften sowie dem Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia in Berlin. Sowohl aus der Sicht der Jungkampfrichter und aus der der Kampfrichterwarte waren die Einsätze im Jahr 2016 ein voller Erfolg. Die Jungkampfrichter brachten sich gut in die verschiedensten Kampfgerichte ein und sind von Seiten der Kampfrichterwarte fast nicht mehr wegzudenken. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich alle schon auf die nächste Saison freuen.

Nachwuchs in den Landesverbänden

Nach diesem Rückblick in die vergangene Saison und der Aussprache über diese Einsätze begann das Hauptthema des Wochenendes - die Nachwuchsgewinnung im Landesverband. Basisüberlegungen sind die Erfahrungen und die Kompetenzen der DLV-Jungkampfrichterausbildung zu nutzen und damit die Nachwuchsgewinnung in den einzelnen Landesverbänden zu stärken und zu bereichern. Die Diversität und doch gleichzeitige Similarität der bereits ausgebildeten Jungkampfrichter bietet Potential für einzelne Initiativen in den jeweiligen Landesverbänden und schafft somit die Möglichkeit der Gewinnung von neuen jungen und engagierten Kampfrichteranwärtern und -anwärterinnen.

WLV Nikolauslehrgang 2017

Ausgehend von der Vorstellung bereits verankerter und etablierter landesverbandsinterner Jungkampfrichter-Initiativen und einem zuvor gestarteten Brainstorming zu dem Thema wuchsen rasch sowohl Ideen als auch erste Ansätze.
Daraufhin aufbauend entwickelten die Jungkampfrichter zusammen mit den Landesverbands-Kampfrichterwarten Handlungsempfehlungen, die den dann einzusetzenden Arbeitsgruppen in den Landesverbänden als roter Faden und Hilfestellung dienen sollen.

IWR-Recherche und Bogenschießen

Darüber hinaus wurden verschiedene Möglichkeiten und Strategien zur Kooperation mit dem Jugend-Team erarbeitet beziehungsweise weiter vertieft.

Auch hier wurde die Motivation der Nachwuchsgewinnung und Begeisterung für das Kampfrichterwesen zugrunde gelegt. Einzelne Fallbeispiele und Regelfragen blieben auch am Edersee nicht außen vor. Somit wurde in den Arbeitsphasen neben der produktiven Arbeit auch viel gelacht, in der IWR geblättert und immer wieder festgestellt, dass das Team Jungkampfrichter immer weiter zusammenwächst.

Diese Arbeitsphasen wurden von einem vielfältigen Rahmenprogramm durchbrochen. So standen Bogenschießen, Klettern oder eine vom Jugend-Team organisierte Schnitzeljagd durch das Edertal mit multimedialen Aufgaben auf dem Plan. So kamen der Spaß und das Teambuilding sowie die Vernetzung zwischen den Jung-Kampfrichtern und dem Jugend-Team nicht zu kurz.

Bericht: Tobias Ruoff
 
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